Aus einem Gewerbegebiet wird ein lebendiges, offenes Quartier. Gerecht, grün, produktiv. Ein Ort, der seiner Umgebung nicht den Rücken kehrt sondern sie einlädt. Es verknüpft, verbindet und vernetzt.
Städtebau als Verbindung
Zwei Achsen durchziehen das Areal wie ein Versprechen. Ost-West verzahnt die Wangener Höhe mit dem neuen Quartier, lässt Blickbezüge entstehen, öffnet Räume. Nord-Süd rückt Wangen und Hedelfingen näher zusammen, gepflastert, baumbestanden, durchgängig belebt. Plätze im Norden und Süden bilden den Auftakt. Das Herzstück: zwei Plätze am erhaltenen Kodak-Gebäude aus den 1930er-Jahren, verbunden durch eine großzügige Öffnung im Erdgeschoss. Hier entsteht die neue Markthalle: Treffpunkt, Nahversorgung, Nachbarschaft.
Ein Quartier für alle
Werkstätten, Ateliers, kleine Produktionen im Süden. Soziale Einrichtungen, Kultur, Gastronomie in der Mitte. Wohnen, Arbeiten, Leben in unterschiedlichsten Formen. Drei Hochpunkte strukturieren das Areal und schaffen Adresse ohne der kleinteiligen Nachbarschaft die Luft zu nehmen. Das Erdgeschoss bleibt durchlässig, aktiv, einladend. Fassaden- und Wandbegrünungen verstärken die grüne Wirkung.
Mobilität neu gedacht
Autofrei, wo es geht. Die Hochgarage bringt den Verkehr über die Hedelfinger Straße ins Quartier und hält ihn gleichzeitig heraus. Der Mobility Hub bietet Angebote für die letzte Meile. Tiefgaragen für Pkw und Fahrräder liegen unsichtbar unter der Bebauung. Das Quartier selbst gehört den Menschen.


Grün als Infrastruktur
Bäume, Gründächer, Wildblumenwiesen, Fassadenbegrünung. Das Freiraumkonzept folgt dem Prinzip der Schwammstadt: Regenwasser wird gespeichert, gefiltert, verdunstet, und kühlt das Quartier in Hitzeperioden. BlueGreenStreets verbinden Wassersensibilität mit Aufenthaltsqualität. Frischluftkorridore führen Kaltluft von den angrenzenden Hängen durch das Areal Richtung Neckar. Das Quartier atmet.
Nachhaltig bis ins Detail
Geothermie, Photovoltaik auf Dächern und Fassaden, Abwärmenutzung – zusammen ergibt das einen CO₂-neutralen Betrieb. Materialanalysen des Bestands, Kreislaufwirtschaft, Urban Mining. Was bereits da ist, wird weitergedacht. Was neu entsteht, ist für die Zukunft gemacht.









