Am Quartiers­platz im Ost-Karree entsteht ein markantes Gebäude mit Strahl­kraft. Ein Ort für Arbeiten, Ankommen, Austau­schen. Ein Ort, der Identität schafft und das Quartier nach Norden hin prägt.

Unser Entwurf schafft Räume, die sich verändern können. Flächen, die wachsen. Struk­turen, die sich anpassen.

Große Spann­weiten und ein klares Gebäu­de­raster ermög­lichen eine hohe Flächen­ef­fi­zienz und vielfältige Nutzungs­sze­narien. Büroflächen, Beher­bergung, Gastro­nomie und Einzel­handel greifen inein­ander. Ein Mixed-Use-Konzept, das auf langfristige Nutzungs­vielfalt ausgelegt ist.

So entsteht ein Gebäude, das auf neue Anfor­de­rungen reagieren kann. Ein Gebäude, das bleibt, weil es sich verändern kann.

Architekturvisualisierung des &MICA-Turms am Behrensufer Berlin: Straßenperspektive auf den schlanken Hochhausbaukörper in hellem Glas und Metall mit regelmäßigem Fassadenraster und terrakottafarbenen Akzentpaneelen. Das transparente Erdgeschoss mit großflächigen Schaufenstern öffnet sich zur Straße. Begrünte Dachflächen krönen den Turm. Im Vordergrund belebte Straßenszenerie mit Fußgängern, einer Straßenbahn und Stadtbäumen.

 

Bauen für eine starke Adresse
Als nördlicher Auftakt des Quartiers übernimmt das Gebäude eine besondere Rolle im Stadtraum. Es schafft Orien­tierung. Es gibt dem Ort ein Gesicht.
Die klare Kubatur, die indus­trielle Archi­tek­tur­sprache und die präzise Propor­tio­nierung verleihen dem Baukörper eine hohe Wieder­erkenn­barkeit. Materialien und Details nehmen Bezug auf die Geschichte des Ortes und übersetzen sie in eine zeitgemäße Archi­tektur mit Identität.
Ein Gebäude, das sich einfügt – und gleich­zeitig herausragt.

 

Bauen für lebendige Nutzung
Das Gebäude vereint Hotel, Boarding House, Büroflächen, Gastro­nomie und Einzel­handel zu einem funktio­nie­renden Ganzen. Eine durch­dachte Nutzungs­mi­schung, die Synergien schafft und das Quartier belebt.
Im Erdge­schoss öffnen sich Gastro­nomie und Handel zum öffent­lichen Raum. Großzügige Eingänge und trans­pa­rente Fassaden verbinden Innen und Außen.
Darüber entfalten sich die Beher­ber­gungs­an­gebote: ein Hotel mit Konfe­renz­mög­lich­keiten und ein Boarding House im Sinne moderner Serviced Apart­ments.
In den oberen Geschossen entstehen flexible Arbeits­welten für New Work. Offen, wandelbar, kommu­ni­kativ.
Ein Restaurant im Übergang zwischen Sockel und Turm verbindet die Nutzungen mitein­ander. Mit Dachter­rasse und Blick über die Spree wird es zum Treff­punkt für alle.

 

Bauen für eine klare Struktur
Vier Gebäu­de­kerne organi­sieren das Haus. Sie erschließen effizient. Sie sichern Orien­tierung. Sie erfüllen die Anfor­de­rungen an moderne Hochhaus­planung.
Die Wege sind klar. Die Funktionen logisch angeordnet. Jede Nutzung findet ihren Platz – und bleibt dennoch Teil des Ganzen.

 

Bauen für eine starke Fassade
Die Fassade ist mehr als Hülle. Sie ist Ordnung. Sie ist Ausdruck. Sie ist Identität.
Ein regel­mä­ßiges Raster schafft Ruhe und Klarheit. Arkaden im Erdge­schoss öffnen das Gebäude. Loggien und Einschnitte geben Tiefe.
Die vorge­hängte, hinter­lüftete Fassade kombi­niert Glas und Metall zu einer leistungs­fä­higen Gebäu­de­hülle. Sie ist langlebig, wartungsarm und energie­ef­fi­zient.
Passive Verschattung, öffenbare Fenster und natür­liche Belüftung verbessern das Raumklima und reduzieren den Energie­bedarf – ein wichtiger Beitrag zur energie­ef­fi­zi­enten Archi­tektur.
Begrünte Innenhöfe und Dachflächen schaffen Aufent­halts­qua­lität und fördern Biodi­ver­sität.

 

Bauen für Konstruktion und Effizienz
Die Tragstruktur folgt einem klaren Prinzip: ein Skelett aus Stützen und Kernen.
Holz-Beton-Verbund­decken verbinden Tragfä­higkeit mit Ressour­cen­schonung. Sie ermög­lichen große Spann­weiten und reduzieren den Materi­al­einsatz.
So entsteht eine Konstruktion, die effizient ist. Wirtschaftlich ist. Und langfristig tragfähig – im Sinne nachhal­tiger Immobi­li­en­ent­wicklung.

Gebäudeschnitt BB des &MICA-Projekts am Behrensufer Berlin: Der Querschnitt zeigt die vertikale Nutzungsverteilung des gestaffelten Baukörpers. Im Untergeschoss befinden sich Tiefgarage, Fahrradräume, Anlieferung, Nebenräume des Hotels und Technikflächen. Das Erdgeschoss umfasst Einzelhandel, Supermarkt sowie bodenbündige Fassadenbegrünung im zentralen Durchgangsbereich. Darüber gliedern sich die Nutzungen in Boarding House (1.–3. OG, linker Baukörper), Konferenzbereich und Hotel (1.–6. OG, rechter Baukörper) sowie Büroflächen in den oberen Geschossen des Hauptbaukörpers bis zur Dachebene auf +27,60 m / +62,85 m ü. NHN. Der Turm erhebt sich bis zum Dachgeschoss auf +49,84 m / +85,09 m ü. NHN mit begrünter Dachterrasse. Alle Geschossebenen sind mit absoluten Höhenkoten über NHN vermaßt.
Isometrische Nachhaltigkeitsdiagramm des &MICA-Projekts am Behrensufer Berlin: Das axonometrische Massenmodell zeigt die Verteilung der Nachhaltigkeitsmaßnahmen über den gesamten Baukörper. Auf den Dachflächen sind Photovoltaikanlagen, begrünte Terrassen, Urban Farming, eine Büroterasse, eine Terrasse für das Boarding House sowie ein gastronomischer Treffpunkt verortet. Im Zwischengeschoss befinden sich eine Pergolaterrasse und eine Konferenzterrasse. Am Boden sind schadstofffreie Materialien, Fahrradmobilität, Regenwasserretention, extensive Dachbegrünung sowie wiederverwendbare Materialien als Nachhaltigkeitsstrategie ausgewiesen. Begrünte Innenhöfe und umliegende Freiflächen ergänzen das ökologische Konzept.

Bauen für Sicherheit
Das Gebäude erfüllt alle Anfor­de­rungen an den modernen Brand­schutz. Klare Brand­ab­schnitte, sichere Erschließung und technische Systeme gewähr­leisten ein hohes Maß an Sicherheit.
Sicher­heits­trep­pen­räume und Feuer­wehr­aufzüge sind integraler Bestandteil der Planung. Alle Wege führen klar und direkt ins Freie.

Bauen für Komfort
Das Gebäude bietet Qualität im Alltag. Für Gäste. Für Nutzer:innen. Für Besucher:innen.
Großzügige Räume, viel Tages­licht und flexible Grund­risse schaffen eine hohe Aufent­halts­qua­lität. Unter­schied­liche Arbeits- und Lebens­formen finden hier ihren Platz.
Natür­liche Belüftung, optimierter Schall­schutz und angenehme Raumtem­pe­ra­turen sorgen für ein ausge­wo­genes Innen­raum­klima.

Bauen für aktive Dächer
Die Dachflächen werden zu neuen Lebens­räumen. Zu Orten mit Ausblick. Zu Orten mit Mehrwert.
Dachter­rassen, Begrünung und Photo­voltaik-Anlagen verbinden Aufent­halts­qua­lität mit Energie­ge­winnung.
So entstehen zusätz­liche Nutzflächen – und ein Beitrag zur nachhal­tigen Stadt­ent­wicklung.

Bauen für Nachhal­tigkeit
Nachhal­tigkeit ist von Anfang an mitge­dacht. Ökolo­gisch, ökono­misch und sozial.
Begrünte Flächen verbessern das Mikro­klima. Reten­ti­ons­dächer speichern Regen­wasser im Sinne der Schwamm­stadt-Prinzipien.
Recycling­fähige Materialien und CO₂-reduzierte Baustoffe unter­stützen die Dekar­bo­ni­sierung im Bauwesen.
Ein energie­ef­fi­zi­entes Gebäu­de­konzept reduziert den Verbrauch und steigert die langfristige Wirtschaft­lichkeit.
So entsteht ein Gebäude, das Verant­wortung übernimmt. Und Zukunft baut.

 

Bauen für eine klima­re­si­liente Stadt
Regen­wasser wird gesammelt, gespei­chert und wieder­ver­wendet. Begrünte Dächer und Fassaden reduzieren Hitze­inseln und entlasten die Infra­struktur.
Das Gebäude wird Teil eines größeren Systems. Teil einer Stadt, die auf den Klima­wandel reagiert. Und Teil einer Archi­tektur, die weiter­denkt.

Pläne

Lageplan

Grundriss EG

Grundriss 1.OG

Grundriss Regel­ge­schoss

Nutzungs­konzept

Standort
Berlin
Typ
Wohnen und Arbeiten
Auslober:in
DIE Deutsche Immobilien Entwick­lungs AG
Zeitraum
2024
Leistung
Entwurf (Wettbewerb 3. Preis)
Projekt­stand
Entwurf
Visua­li­sierung
&MICA

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